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Vortrag

Abb. 1

Am 23. Juni spricht 

Dr. Gerda Sommer von Bülow (Frankfurt)

zum Thema

Der spätrömische Kaiserpalast Romuliana bei Gamzigrad (Ostserbien) – neue Forschungsergebnisse und neue Fragen

Durch die seit 1953 laufenden Grabungen innerhalb der von einer massiven Befestigung eingefassten Anlage bei dem Dorf Gamzigrad in Ostserbien konnte diese als Palast des Tetrarchenkaisers Galerius (293 – 311) identifiziert werden. Im Rahmen eines deutsch-serbischen Gemeinschaftsprojektes wurden zwischen 2004 und 2012 geologische, geophysikalische und archäologische Prospektionen im Umfeld des Palastes  durchgeführt,  durch deren Ergebnisse der chronologische und siedlungshistorische Kontext  des Ortes deutlich erweitert werden kann und die zugleich viele neue Fragen aufgeworfen haben.

Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke statt (Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München, Raum 204-206, 2. Stock).

Hierzu laden wir herzlich ein!

 

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Vortrag

Roma 2011-05 195 (2)Am 09.Juli 2019 spricht

Prof. Dr. em. Sible de Blaauw (Nijmegen)

zum Thema

Johannes vor der Porta Latina: Eine römische Kirche und der Apostelkult zwischen Byzanz und Rom
 
Neben der überragenden Verehrung für Petrus und Paulus als Gründer der christlichen Gemeinde Roms gab es in der Spätantike eine Überlieferung über das Martyrium des Apostels und Evangelisten Johannes in Rom. Diese heute fast vergessene Kulttradition hat nur wenige Spuren hinterlassen, außer der bescheidenen Kirche San Giovanni a Porta Latina mit der Martyriumskapelle San Giovanni in Oleo. In diesem Vortrag wird die geheimnisumwobene Entstehungsgeschichte dieses Baus in den breiten Rahmen der Wechselwirkung zwischen Rom und Byzanz gestellt, wobei die Ansprüche auf Apostolizität der Patriarchatssitze Rom und Konstantinopel stark ins Gewicht fallen. Das Apostelgrab in Ephesus und die legendären Lebensgeschichten des Johannes legen den Schwerpunkt seiner Verehrung ins Oströmische Reich, doch hatten bestimmte Kräfte offenbar das Bedürfnis den Johanneskult auch in Rom zu etablieren und damit die Stadt der Päpste als Drei-Apostelstadt aus zu gestalten. Zu fragen ist, in wie weit die Kirche an der Via Latina ‚byzantinisch‘ genannt werden darf, wobei die mögliche Rolle des mysteriösen Feldherrn Narses nicht außer Acht gelassen werden kann.

Der Vortrag findet um 19 Uhr c. t. im Museum im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke statt (Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München, Raum 204-206, 2. Stock).

Hierzu laden wir herzlich ein!

Vortrag

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Am 14. Mai 2019 spricht

Dr. Martin Seyer (Wien)

zum Thema

Limyra in Lykien – Porträt einer Stadt in spätantik-frühbyzantinischer Zeit (Abstract)

Die im Osten Lykiens gelegene Stadt Limyra (lykisch: Zẽmuri) erlebte ihren ersten Höhepunkt im frühen 4. Jh. v. Chr., als sie von einem lokalen Machthaber namens Perikle nach der Unterwerfung von ganz Lykien zur Residenzstadt ausgebaut wurde. Während des Hellenismus und der römischen Kaiserzeit blieb Limyra, das unter Kaiser Commodus zum ersten Mal mit dem Titel „Metropolis des lykischen Volkes“ genannt wurde, einer der wichtigsten Orte Lykiens. Auch in der Spätantike behielt die ab dem Jahr 375 als Bistum bezeugte Stadt ihren Status. Die Verlegung des Bischofssitzes in die nahegelegene Hafenstadt Phoinix im 10. Jh. lässt auf den Niedergang Limyras schließen, der sich auch im archäologischen Befund widerspiegelt.

Nach einer Vorstellung der älteren Phasen der Stadt sowie deren wichtigster Bauwerke befasst sich der Hauptteil des Vortrags mit der Entwicklung Limyras in spätantik-frühbyzantinischer Zeit. Dabei werden neben einem Überblick über die Geschichte und die bedeutendsten Gebäude aus dieser Periode auch die Ergebnisse der neuesten Grabungen verstärkt in den Blickpunkt gerückt.

Der Vortrag findet um 19 Uhr c. t. im Museum im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke statt (Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München, Raum 204-206, 2. Stock).

Hierzu laden wir herzlich ein!

Frohe Ostern!

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Die Frauen am Grab. Mosaik aus Sant’Apollinare Nuavo, Ravenna, um 500.

Vortrag

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Am 30. April 2019 spricht

Prof. Dr. Rainer Schreg (Bamberg)

zum Thema

Die justinianische Stadtgründung Caričin Grad / Iustiniana Prima – eine ‚ökoarchäologische‘ Perspektive

Caričin Grad in Südserbien ist eine Stadtanlage des 6. Jahrhunderts. Es handelt sich um Iustiniana Prima, eine Stadtgründung Kaiser Justinians, die dieser nahe seines Geburtsortes vornahm. Seit 2014 ist das RGZM in Mainz an den seit 100 Jahren dauernden Forschungen vor Ort beteiligt. Während bei stadtarchäologischen Forschungen Probleme der Stratigraphie und der Chronologie normalerweise erhebliche Ressourcen binden, bietet die kurze Lebensdauer der Stadt von nur rund 80 Jahren (ca. 530-610 n.Chr.) die Chance, gezielt Fragen der Stadtökologie nachzugehen. Das umfasst Fragen der Interaktion von Stadt und Land, von Architektur und Landschaft, zwischen Mensch und Tier ebenso wie die Frage nach den alltäglichen Lebensverhältnissen in der Stadt, nicht nur für den Menschen, sondern auch für die in der Stadt lebenden Tiere und Pflanzen. Der Vortrag präsentiert Ergebnisse der Grabungs- und Surveykampagnen unter Mainzer Beteiligung und bietet einen Überblick über das dem Projekt zugrunde liegende methodisch-theoretische Konzept der Stadtökologie.

Der Vortrag findet um 19 Uhr c. t. im Museum im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke statt (Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München, Raum 204-206, 2. Stock).

Hierzu laden wir herzlich ein!

Ausschreibung

Logo von Deutschlandstipendium

In diesem Jahr können wir in Kooperation mit der LMU und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine/n Studierende/Studierenden mit monatlich 300 Euro fördern. Ab heute ist die Bewerbung um ein solches Deutschlandstipendium für Studierende der LMU (mit Studienschwerpunkt Byzantinische Kunstgeschichte) möglich. Näheres zum Bewerbungsverfahren (bis 15.04.2019, Ausschlussfrist) unter

https://www.uni-muenchen.de/…/…/anzahl_stipendien/index.html

Falls auch Sie den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern möchten, spenden Sie doch auf das Konto des Vereins bei der Stadtsparkasse München:

IBAN: DE04 7015 0000 0000 2875 08 (BIC: SSKMDEMMXXX)
Verwendungszweck: Deutschlandstipendium

Das BMBF verdoppelt Ihren Betrag! Herzlichen Dank!

Vortrag: Christiane Vorster

Am 29. Januar 2019 spricht

Prof. Dr. Christiane Vorster (Bonn)

zum Thema

Zwischen Antike und Christentum – Die „Jonah Marbles“ in Cleveland


Als die mit Abstand ältesten rundplastischen Darstellungen biblischer Thematik stellen die Jonas-Figuren im Museum von Cleveland geradezu eine Sensation dar. Zusammen mit der Statuette eines Schafträgers und drei Paaren kleinformatiger Porträtbüsten bildet die Gruppe nicht nur eine bemerkenswerte Fundgruppe, sondern ein in Umfang und Erhaltung einzigartiges Werkstattensemble.


Der Vortrag findet um 19 Uhr c. t. im Museum im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke statt (Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München, Raum 204-206, 2. Stock).

Hierzu laden wir herzlich ein.

Erlass der Beiträge für studentische Mitglieder

Auf der letzten Mitgliederversammlung wurde beschlossen, studentischen Mitgliedern (oder Auszubildenden) bis zur Vollendung des 30. Lebensalters fortan den Mitgliedsbeitrag zu erlassen!
Ihr studiert byzantinische Kunstgeschichte, eine benachbarte archäologische Wissenschaft oder interessiert Euch für die Aktivitäten unseres Vereins, dann werdet doch Mitglied. Wir unterstützen unsere Mitglieder und deren Ausbildung an der LMU auf verschiedenste Weise: Durch unser Vortragsprogramm, durch die Förderung (studentischer) Kolloquien, durch das Deutschlandstipendium, durch Reisestipendien etc.

Jetzt Mitglied werden!

Programm SoSe 2018

Wir freuen uns, Sie zu fünf abwechslungsreichen Vorträgen in das Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke (München) einladen zu dürfen.

Vortrag: Dr. Katharina Palmberger

Am 30. Januar 2018

spricht

Dr. Katharina Palmberger (Jerusalem)

über

Das unverrückbar Heilige: Jerusalems Kirchen in der Kreuzfahrerzeit

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Der Vortrage beginnt um 19 Uhr c.t. und findet im HISTORICUM in der Amalienstr. 52, München in Raum K  202 statt.

Hierzu laden wir herzlich ein!